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KIRA trainieren: So verbesserst Du Deine Matches

Du hast das Gefühl, die vorgeschlagenen Kandidaten passen noch nicht zu 100%? KIRA ist eine lernende Intelligenz. Je präziser Du ihr sagst, was Du suchst, und je mehr Feedback Du ihr gibst, desto besser werden die Ergebnisse.

Hier sind die drei effektivsten Wege, um KIRA zu trainieren.


1. Das Fundament: Rahmendaten, Text & Skills

KIRA kombiniert für das Matching strukturierte Daten mit einer intelligenten Textanalyse. Dabei gilt: KIRA spielt kein "Stichwort-Bingo", sondern versteht Zusammenhänge.

Sie sucht in Bewerbungen nicht stur nach exakten Begriffen, sondern interpretiert den Kontext. Sie kann herauslesen, ob ein Kandidat eine Anforderung erfüllt, auch wenn er ganz andere Worte dafür benutzt. Damit sie das kann, muss sie aber ganz genau wissen, was Du willst.

Achte deshalb auf diese drei Bereiche:

  • Der Text (Kontext ist King): Beschreibe Aufgaben und Anforderungen präzise.
    • Warum? Da KIRA den Inhalt interpretiert, hilft es nichts, wahllos Buzzwords aneinanderzureihen. Formuliere klare Sätze wie "Abgeschlossene Ausbildung als Speditionskaufmann/-frau erforderlich" oder "Erfahrung in der Führung von Teams ab 10 Personen".
    • Der Effekt: KIRA versteht die Bedeutung dahinter. Sie erkennt dann z. B. auch einen Kandidaten als passend, der nicht exakt "Teamführung" schreibt, aber im Lebenslauf "Verantwortung für 12 Mitarbeiter" stehen hat.
  • Die Rahmendaten (Hard Facts): Fülle die vorhandenen Datenfelder (z. B. Berufserfahrung und Standort) gewissenhaft aus. Diese nutzt KIRA als harte Ankerpunkte, um z. B. zu juniorige Kandidaten direkt auszusortieren.
  • Skills definieren (Der wichtigste Hebel!): Hinterlege die geforderten Fähigkeiten sauber im Skill-Bereich. Entscheide hier bewusst zwischen "Kann" (wünschenswert) und "Muss" (K.O.-Kriterium).

2. Positives Feedback (Der "Verschiebe"-Effekt)

KIRA beobachtet genau, wie Du mit den Kandidaten umgehst. Jede Interaktion ist ein Lernsignal.

  • Status ändern: Wenn Du einen Kandidaten von "Eingang" in "Interview" oder "Telefonat" verschiebst, ist das für KIRA ein massives positives Signal.
  • Der Lerneffekt: KIRA versteht: "Aha, dieser Typ von Profil (Erfahrung, Skills, Lebenslauf-Struktur) gefällt uns." Sie wird versuchen, in Zukunft mehr Kandidaten mit ähnlichen Mustern vorzuschlagen.

Tipp: Bei einigen verbundenen ATS kann KIRA sogar erfahren, ob ein Kandidat positives Feedback erhalten hat und diese Learnings ebenfalls in der Suche nach weiteren Kandidaten für dich berücksichtigen.


3. Negatives Feedback & Absagegründe

Genauso wichtig ist es, KIRA zu sagen, was Du nicht willst. Aber Vorsicht: Einfaches Löschen reicht oft nicht aus.

  • Absagegründe nutzen: Wenn Du einem Kandidaten absagst, wähle unbedingt den passenden Absagegrund aus. So weiß KIRA was genau nicht gepasst hat, und kann dies in Zukunft berücksichtigen. 
  • Der Lerneffekt: KIRA verknüpft das Profil des abgelehnten Kandidaten mit dem Grund. Wenn Du häufig Bewerbern wegen "mangelnder Erfahrung" absagst, lernt KIRA, bei zukünftigen Matches noch strenger auf die Seniorität zu achten.

Zusammenfassung: Die Checkliste für bessere Matches

Wenn Du mit den Vorschlägen unzufrieden bist, gehe diese drei Schritte durch:

  1. Check die Beschreibung: Habe ich meine Anforderungen klar formuliert, sodass KIRA den Kontext verstehen kann (statt nur Stichworte zu listen)?
  2. Check die Skills & Daten: Habe ich "Muss"-Kriterien gesetzt und Rahmendaten ausgefüllt?
  3. Check Dein Verhalten: Pflege ich meine Bewerberliste sauber? Verschiebe ich gute Kandidaten weiter und gebe ich bei Absagen ehrliche Gründe an?